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Privatpraxis für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde I Allergologie

Audiometrie der akustischen Hirnrinde                                            (= Cortical Evoked Response Audiometry = CERA)

Mit der CERA werden die späten akustisch evozierten Potentiale bei einer Reizerregungslatenz von 50 - 200 ms gemessen.

Mit dieser Methode ist eine objektive Messung der Hörschwelle möglich. Die Potentiale geben Auskunft über die Verarbeitung akustischer Reize im Bereich der akustischen Hirnrinde. Somit ist mit dieser Untersuchung das gesamte zentralnervöse Netzwerk beurteilbar. Bei der Beurteilung von vor allem im Tonaudiogramm festgestellter Hochtonschwerhörigkeit ist die CERA eine wertvolle Ergänzung zur BERA. Durch einen Vergleich mit der subjektiven Audiometrie kann somit eine im Tonaudiogramm festgestellte Hörminderung bestätigt oder verworfen werden, was gerade bei Erstellung eines Gutachtens sehr wichtig sein kann.

Der Nachteil dieser Methode ist Ihre Empfindlichkeit gegen Schlaf, Medikamente wie Sedativa (Beruhigungsmittel) und Psychopharmaka sowie Narkose. Außerdem wird für die Untersuchung im Vergleich zur BERA erheblich mehr Zeit benötigt.